Review

Zelte

2-3 Personen Zelte

Ratgeber und Empfehlungen für 2 -3 Personen Zelte

Ist man auf einer zwei oder mehrtägigen Tour unterwegs und übernachtet nicht in einer Hütte, ist es wichtig die richtige Stelle für sein Camp auszuwählen. Eins vom wichtigsten ist  dass man Wasser in unmittelbarer Nähe des Camps hat. Erst wenn man kein Wasser zur Verfügung hat merkt man wie wichtig das kostbare Nass ist. Wasser braucht man zum Trinken, kochen, waschen, backen usw. Auch im Winter wenn Schnee liegt wird man sich glücklich schätzen Wasser aus einen Bach oder See zu holen anstatt Schnee zu schmelzen. 

Ratgeber zum auffinden der geeigneten Stelle sowie eine bewährte Methode für den Zeltaufbau im Winter findest du in unser Handbuch.

Hier kanns du das Handbuch Gratis downloaden 


welches Zelt für welchen Zweck?

Wenn man nicht die Möglichkeit hat unter freien Himmel zu campen, nicht eine Hütte als Unterkunft hat, das Wetter umschlägt oder einfach weils Spass macht, braucht man ein Zelt. Je nach Zweck sollte das Zelt nicht gleich bei der ersten Sturmböe einreissen, zusammenklappen oder gar davonfliegen.

Da gute Zelte alles andere als billig sind, soll die folgende Aufstellung behilflich für die Auswahl sein.

Gebirgszelt

  • bis zum Boden reichendes Überzelt
  • zahlreiche Abspannmöglichkeiten
  • schnell trocknendes Innenzelt
  • solides Gestänge
  • robuste Reissverschlüsse
  • hochgezogene Bodenwanne
  • nicht zu schwer sein

Ein Kuppel Geodät Zelt eignet sich hervorragend für diesen Zweck.

Winterzelt

  • geräumiges Innenzelt (mehr Gepäck)
  • freistehende kostruktion die wenige oder keine Heringe erfordern
  • grosses Aspis um darin zu kochen
  • bis zum Boden reichendes Überzelt
  • gute Ventilation
  • evtl ein 3 Personen Zelt für 2 Personen

Ein Tunnel oder Geodät Zelt ohne flache Dachpartien eignet sich für diesen Zweck

Zelt für heisse Regionen

  • Überzelt das nicht ganz bis zum Boden reicht, für bessere Ventilation
  • zwei gegenüber liegende Eingänge um durchlüften zu können
  • Innenzelt mit Moskitonetz
  • helle Farbe des Aussenzelt um Sonnenwärme zu reflektieren
  • solides Aussenzelt das Gewittern standhält

Zeltformen

Firstzelte

Gewöhnlich werden diese Dachförmigen Zelte mit zwei senkrechten Stangen aufgestellt. Früher war diese Zeltform sehr verbreitet, haben aber in der heutigen Zeit nicht mehr den Wert den sie mal hatten. Sie benötigen zahlreiche Heringe und sind relativ Windempfindlich. Die Raumnutzung ist nicht optimal obwohl bei manchen Typen die First am Kopfende höher ist als am Fussende. Das bringt bessere Raumnutzung und ist zudem noch etwas leichter. Das niedrigere Ende sollte dem Wind zugewant sein.

Kuppelzelte

Das Zelt wird von zwei oder mehr sich kreuzenden Gestängebogen getragen. Die Raumnutzung ist wesentlich besser als bei einem Firstzelt. Ebenso kommen sie mit wenig Heringen aus sind nicht windanfällig und der Schnee bleibt nicht auf dem Zelt liegen.

Ein wesentlicher Vorteil ist, dass das Zelt freitragend ist, d.h. dass es sich im aufgestellten Zustand mühelos von einer Stelle zur anderen transportieren lässt.


Tunnelzelte

Eine sehr beliebte Form bilden die Tunnelzelte. Zwei oder mehr parallel angeordnete Gestängebogen tragen die Zelte. Von allen Zeltypen haben sie das günstigste Raum-Gewicht Verhältniss, sind windbeständig und schnell aufgebaut. Ein Nachteil ist, dass sie nicht freitragend sind.

 

Geodät Zelte

Im Gegensatzt zu den Kuppelzelten kreuzen sich die Stangen nicht nur an einen Punkt sondern nach einem ausgeklügeltem System an mehreren Punkten. Dadurch erhält das Zelt eine höhere Stabilität und Windbeständigkeit. Das Gewicht erhöht sich etwas durch die zusätzlichen Stangen.


Materialien

Aussenzelt

Gute Aussenzelte werden Heute aus Nylon und Polyester hergestellt. Diese Materialien werden durch verschiedene Beschichtungen wesentlich in ihrer Eigenschaft verändert. 

Nylon im Rohzustand ist etwas reisfester als Polyester, nimmt aber etwas mehr Nässe auf und ist UV empfindlicher.

Polyester im Rohzustand ist ebenfalls sehr reissfest, ist UV beständig und etwa 10% schwerer als Nylon.

Beide Materialien sind hervoragend geeignet für Aussenzelte und die Unterschiede sind so gering dass man kaum sagen kann welches das bessere ist. Ausserdem sind sie Nässe unempfindlich und verottungsfest.

 


Innenzelt und Boden

Moderene Innenzelte werden aus unbeschichtetem Rip-Stop-Nylon hergestellt. Dieses lässt Wasserdampf ungehindert passieren, nimmt fast kein Wasser auf, trocknet schnell und ist verottungsfest.

Gute Innenzelte erhalten zusätzlich noch eine besondere Faserbehandlung welche die Luftdurchlässigkeit nicht beeinträchtigt, aber dafür sorgt, dass Kondenzwasser abperlen kann.

 

Zeltböden werden für gewöhnlich aus starkem Polyester oder Nylon hergestellt, dadurch erhält der Zelt Boden eine besonders starke Robustheit.

 



beschichtungen

Der Zeltboden sollte möglichst keine Nähte haben und an den Seiten mindestens 10 cm wannenartig hochgezogen sein. Ein guter Zeltboden bestent aus mehrfach PU-beschichtetem Nylon.

Billigzelte werden oft mit PVC oder Acryl beschichtet, da diese preisw

on UV beständiger macht und dauerhaft ist.

Polyurethan ist etwas preiwert

ert sind aber bei Frost spröde werden und sich sogar ablösen können.

Gute Aussenzelte werden mit Silikon oder Polyurethan beschichtet.

Silikon ist eine hochwertige Beschichtung welches die Reissfestigkeit des Gewebes verstärkt, Nyler als Silikon, verringert aber die Reissfestigkeit. Oft werden Zeltböden mit Polyurethan beschichtet da Nähte brandverschweisst werden können.


Wasserdichtheit

Die Höhe der Wassersäule wird angegeben durch die Wasserdichtheit der Beschichtigung. Die DIN Anforderungen für Aussenzelte beträgt 1500 mm Wassersäule. Das heisst, das Zelt könnte theoretisch 1.5 Meter unter Wasser stehen bevor Nässe durchdringen würde. Der Zeltboden sollte 2000 mm Wassersäule haben.

Zelte von guten Herstellern übertreffen diese Werte meist deutlich.


Zelt Einzelheiten

Vorzelt/Apsis

Ein Vorzelt schützt den Eingang und hat den Vorteil das die Ausrüstung im trockenen aufbewahrt werden kann. Bei schlechtem Wetter kann man darin kochen ohne den Schlafsckack verlassen zu müssen. Das Vorzelt sollte nicht zu klein, und wenn ein Zelt deren Zwei besitz umso besser. Besonders grosse Apsis besitzen vorallen Tunnel- und Kuppelzelte.

Eingang

Der Eingang sollte gross genug sein um nicht reinkriechen zu müssen und bis zum Boden reichen. Beim aufstellen ist zu achten das der Eingang bei der windabgewanten Seite ist. Der Reissverschluss ist meist aus robustem Kunststoff und am Aussenzelt sollte er mit einer überlappenden regendichten Abdeckung ausgestattet sei.

Zeltboden

Der Boden sollte möglichst keine Nähte haben und wenn dann müssen sie mit Nahtband verklebt sein. Das Material guter Zeltböden besteht aus mehrfach PU-bschichtetem Nylon und ist an den Seiten mindestens 10 cm wannenartig hochgezogen.

Nähte

Wenns stürmt müssen die Nähte enormen Belastungen stadhalten. Beim Kauf sollten die Nähte besonders gut beachtet werden, den sie geben einen guten Hinweis wie sorgfälltig das Zelt verarbeitet wurde. Am besten sind Doppelnähte die mit Nähband eingefasst wurden.

Wieviel kostet ein gutes Zelt?

Im Kaufhaus kann man Zelte bereits für 50-150 Euro kaufen. Wer ein enmaliges Zelterlebnis sucht dem genügt ein solches Zelt, denn meist sind sie Einwegartikel, die einen möglicherweise schon auf der ersten Tour im Stich lassen.

Wer ein gutes und solides sucht sollte 300-450 Euro einplanen. Kleinere Zelte welche eine hohe Qualität aufweisen bekommt man bereits 300 Euro.

Geräumige Zelte die extrem robust sind und heftigen Stürmen und Schneefällen standhalten, können von 500- bis deutlich über 900 Euro kosten.


Top 5

empfehlungen für 2 -3 Personen Zelte

Hilleberg

ab 924.95 


robens

ab 449.90 


Rejka

ab 339.95 


Fjällräven

ab 887.52 


North face

ab 697.86 


Ratschläge & Tipps

 

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